17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN (Sustainable Development Goals)
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, welche weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Sie traten am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft. Die SDGs gelten für alle Staaten. 1) Keine Armut 2) Kein Hunger 3) Gesundheit & Wohlergehen 4) Hochwertige Bildung 5) Geschlechtergleichheit 6) Sauberes Wasser & Sanitäreinrichtungen 7) Bezahlbare & saubere Energie 8) Menschwürdige Arbeit & Wirtschaftswachstum 9) Industrie, Innovation & Infrastruktur 10) Weniger Ungleichheiten 11) Nachhaltige Städte & Gemeinden 12) Nachhaltige/r Konsum & Produktion 13) Maßnahmen zum Klimaschutz 14) Leben unter Wasser 15)Leben an Land 16) Frieden, Gerechtigkeit & starke Institutionen 17) Partnerschaften zur Erreichung der Ziele https://sustainabledevelopment.un.org/ Quelle: Wikipedia

Cradle to Cradle
Cradle to Cradle (engl., dt. wörtlich „von Wiege zu Wiege“, abgekürzt auch „C2C“, sinngemäß „vom Ursprung zum Ursprung“) ist ein Ansatz für eine durchgängige und konsequente Kreislaufwirtschaft. Das auch als Philosophie bzw. System wahrnehmbare Prinzip wurde Ende der 1990er-Jahre von dem deutschen Chemiker Michael Braungart und dem US-amerikanischen Architekten William McDonough entworfen. „Cradle-to-Cradle-Produkte“ sind demnach solche, die entweder als biologische Nährstoffe in biologische Kreisläufe zurückgeführt oder als „technische Nährstoffe“ kontinuierlich in technischen Kreisläufen gehalten werden können. Quelle: Wikipedia

Deutschlands Klimaschutzplan 2050
Im November 2016 verabschiedete die Bundesregierung den Klimaschutzplan 2050. Damit ist Deutschland eines der ersten Länder, die die im Pariser Abkommen geforderte Klimaschutzlangfriststrategie erstellt und bei der UN vorgelegt haben. Die deutsche Bundesregierung hat mit dem Klimaschutzplan 2050 ihre anspruchsvollen nationalen Klimaschutzziele bestätigt und weiter präzisiert. 

Deutschlands Langfristziel ist es, bis zum Jahr 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Damit orientiert sich die Bundesregierung am Ziel des Pariser Abkommens, dass in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts weltweit Treibhausgasneutralität erreicht werden soll. Außerdem wird Deutschland mit diesem Ziel seiner besonderen Verantwortung als führende Industrienation und wirtschaftlich stärkster Mitgliedsstaat der EU gerecht. 

Mittelfristziel ist das Senken der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990. Die Bundesregierung konkretisiert im Klimaschutzplan außerdem das Klimaziel für 2030 in den einzelnen Sektoren, beschreibt die notwendigen Entwicklungspfade in den verschiedenen Sektoren, führt erste Maßnahmen zur Umsetzung auf und etabliert einen Prozess zum Monitoring und zur Weiterentwicklung der Politiken und Maßnahmen. So wird Deutschland seinen Anteil leisten, damit das globale Ziel des Pariser Abkommens erreicht wird, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius oder sogar auf nicht mehr als 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Quelle: https://www.bmu.de/themen/klima-energie/klimaschutz/nationale-klimapolitik/klimaschutzplan-2050/#c8418

Fair Fashion / Ethical Fashion / Slow Fashion
Ethical Fashion oder auch Slow Fashion ist eine Begriffsneuschöpfung, die ein Konzept ethisch und ökologisch korrekter industrieller Kleidungsfertigung bezeichnet. Ähnlich wie social fashion, eco fashion oder Öko-Mode versucht ethical fashion eine Symbiose von Mode mit humaner Fertigung und Umweltverträglichkeit. Der Begriff „Slow Fashion“ entstand als Gegenzug zum Begriff Fast Fashion. Die Begriffe werden für nachhaltige, umweltschonende und unter fairen Bedingungen hergestellte Kleidung verwendet und fasst Kleidung aus ökologisch abbaubaren Materialien unter Verzicht von Chemikalien und faire Produktionsbedingungen zusammen. Hersteller von „fairer Kleidung“ geben an, dass hier oftmals Materialien wie beispielsweise Bio-Baumwolle oder Naturfasern verwendet werden und dagegen auf synthetische Chemiefasern wie beispielsweise Polyester weitestgehend verzichtet wird. Quelle: Wikipedia

Fast Fashion
Fast Fashion bezeichnet ein Geschäftsmodell des Textilhandels, bei dem die Kollektion laufend geändert und die Zeit von den neuesten Designs der Modeschöpfer zur Massenware in den Filialen stark verkürzt wird. Die stetige Veränderung des Sortiments und eine verkürzte Haltbarkeitsdauer der verwendeten Materialien soll die Kunden dazu bewegen, die Verkaufsflächen immer wieder aufzusuchen. Durch Auswerten von Abverkaufsdaten und schneller Reaktion auf diese kann der Umsatz weiter erhöht werden. Der Begriff „Fast Fashion“ soll neben den verkürzten Lieferzeiten auch auf die mangelnde Qualität und der damit verbundenen kurzen Haltbarkeitsdauer der zumeist billig hergestellten Kleidungsstücke hinweisen. Zahlreiche Studien warnen vor den Folgen von „Fast Fashion“. Einer Untersuchung der britischen Ellen-MacArthur-Stiftung ist die gesamte Textilindustrie für einen Großteil des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Laut Greenpeace verursache die Herstellung von Kleidung derzeit mehr Emissionen wie beispielsweise CO2 als die Seeschifffahrt und die weltweite Luftfahrt zusammen. Laut einem Bericht aus 2012 kaufe jeder deutsche Bundesbürger im Schnitt 60 Kleidungsstücke pro Jahr mit einer deutlich kürzeren Verwendungsdauer. Zudem weist Greenpeace auf einen hohen Ressourcenverbrauch, schwierige Arbeitsbedingungen sowie erhöhte Umweltverschmutzung aufgrund der Produktion in Niedriglohnländern hin. Quelle: Wikipedia

Fridays for Future Bewegung
Fridays for Future (deutsch „Freitage für die Zukunft“; kurz FFF, auch FridaysForFuture bzw. Schulstreik für das Klima bzw. Klimastreik, im Original schwedisch „SKOLSTREJK FÖR KLIMATET“) ist eine globale soziale Bewegung ausgehend von Schülern und Studierenden, welche sich für möglichst umfassende, schnelle und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen einsetzen, um das auf der Weltklimakonferenz in Paris 2015 (COP 21) im Weltklimaabkommen beschlossene 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen noch einhalten zu können. Nach dem Vorbild der Initiatorin Greta Thunberg gehen Schülerinnen und Schüler freitags während der Unterrichtszeit auf die Straßen und protestieren. Quelle: Wikipedia

Kreislaufwirschaft
Eine Kreislaufwirtschaft (englisch circular economy) ist ein regeneratives System, in dem Ressourceneinsatz und Abfallproduktion, Emissionen und Energieverschwendung durch das Verlangsamen, Verringern und Schließen von Energie- und Materialkreisläufen minimiert werden; dies kann durch langlebige Konstruktion, Instandhaltung, Reparatur, Wiederverwendung, Remanufacturing, Refurbishing und Recycling erzielt werden. Das Recycling ist dabei zumeist das Mittel letzter Wahl. Quelle: Wikipedia

Nackte Kosmetik
Nennt man unverpackte Kosmetik. Also zum Beispiel Bodylotion, Augenseren, Cremes, Make-up, die ohne eine Verpackung auskommen. Meistens am Stück oder in komplett wiederverwertbaren & recyclefähigen Verpackung.

NGO / NRO
Eine Nichtregierungsorganisation (NRO bzw. aus dem Englischen Non-governmental organization, NGO) oder auch nichtstaatliche Organisation ist ein zivilgesellschaftlich zustande gekommener Interessenverband, der nicht durch ein öffentliches Mandat legitimiert ist. Die Weltbank definiert NROs als private Organisationen, die durch ihre Aktivitäten versuchen, Leid zu mindern, die Interessen der Armen in der Öffentlichkeit zu vertreten, die Umwelt zu schützen, grundlegende soziale Dienste zu leisten oder Aktionen für Entwicklungsvorhaben zu initiieren. Diese Begriffsbestimmung wurde bewusst unscharf gewählt, da sich NROs aller denkbaren Aufgaben annehmen können. Quelle: Wikipedia

Pariser Übereinkommen
Auf der Pariser Klimaschutzkonferenz (COP21) im Dezember 2015 haben sich 195 Länder erstmals auf ein allgemeines, rechtsverbindliches weltweites Klimaschutzübereinkommen geeinigt. Das Übereinkommen umfasst einen globalen Aktionsplan, der die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C begrenzen soll, um einem gefährlichen Klimawandel entgegenzuwirken. Das Ziel des Übereinkommens ist in Artikel 2 „Verbesserung der Umsetzung“ des UNFCCC wie folgt geregelt: (a) Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau; Anstrengungen, um den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Dadurch sollen die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels deutlich reduziert werden; (b) Erhöhung der Fähigkeit, sich an die nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels anzupassen, Förderung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaänderungen sowie Förderung einer Entwicklung, die mit geringen Treibhausgasemissionen einhergeht und zugleich die Nahrungsmittelproduktion nicht bedroht; (c) Vereinbarkeit der Finanzströme mit einem Weg hin zu niedrigen Treibhausgasemissionen und klimaresistenter Entwicklung. Quelle: Wikipedia & https://ec.europa.eu/clima/policies/international/negotiations/paris_de

Plastikfrei Leben
Ähnlich zum Zero Waste Lebensstil ist es das Streben danach, so wenig Plastik wie möglich zu hinterlassen.

Sweatshops
Ein Sweatshop bzw. Ausbeutungsbetrieb ist eine abwertende Bezeichnung für Fabriken bzw. Manufakturen, üblicherweise in einem Entwicklungsland, in denen Menschen zu Niedriglöhnen arbeiten. Multinationale Konzerne lagern ihre Arbeitsplätze mit vornehmlich manuellen Tätigkeiten und mäßigen Bildungsanforderungen oft in Sweatshops aus, um die Lohnstückkosten zu senken. Die in derartigen Betrieben vorherrschenden Arbeitsbedingungen werden oftmals wie folgt beschrieben: keine Tarifverträge, lange Arbeitszeiten, fehlender Kündigungsschutz, geringes Arbeitsentgelt & Gewalt ist oft Normalität als Strafe für schlechtes oder langsames Arbeiten (z. B. Schlagen oder Arbeiten in der Sonne bei extremen Temperaturen). Sweatshops finden sich vornehmlich in Entwicklungs- und Schwellenländern. In Mexiko und Mittelamerika sind sie unter dem Namen Maquilas bekannt. In Indien arbeiten viele junge Mädchen und Frauen in Sweatshops (z. B. Sumangali-Fabriken), weil sie die gesellschaftlich verankerte Mitgift erwirtschaften müssen. Quelle: Wikipedia

Whataboutism
Es bezeichnet heute allgemein die Ablenkung von unliebsamer Kritik durch Hinweise auf ähnliche oder andere wirkliche oder vermeintliche Missstände auf der Seite des Kritikers. Hier ein Beispiel aus der Brigitte: Einem Veganer wird vorgeworfen, dass sein Öko-Tun nichts wert ist, weil er ja in den Urlaub fliegt. Klingt logisch? Ja. Nur dass es nicht logisch ist. Denn so geht es nicht mehr um den positiven Impact, auf tierische Produkte zu verzichten, sondern um die CO2-Bilanz von Flugzeugen. Quelle: Wikipedia & Brigitte

Zero Waste Lifestyle
ist das Streben danach, so wenig Müll wie möglich zu hinterlassen. Die 5 R’s des ZWL: Refuse – Ablehnen, was unnötig ist. Reduce – Konsum reduzieren, Verschwendung minimieren. Reuse – Nutzungsdauer verlängern, Einwegprodukte meiden. Recycle – Recyclefähigkeit beachten, Müll trennen. Rethink – Gelerntes hinterfragen, neu denken. Quelle:  http://www.zerowastelifestyle.de/

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